ERP-Systeme von SAP mit BI strategisch erweitern
ERP-System Abas mit BI-Lösungen strategisch erweitern
In vielen Unternehmen wird das zentrale ERP-System von SAP bereitgestellt und steuert operative sowie strategische Geschäftsprozesse. Dabei entstehen täglich große Mengen strukturierter Unternehmensdaten, die eine wichtige Grundlage für Entscheidungen bilden. Jedoch liegt der Fokus von SAP R3 / SAP Hana ERP-Systemen primär auf der effizienten Prozessabwicklung im operativen Tagesgeschäft.
Um aus diesen Daten fundierte, bereichsübergreifende Erkenntnisse zu gewinnen, muss das ERP-System durch moderne Business Intelligence erweitert werden.
Mit einer personalisierten Business Intelligence Beratung schaffen Sie die Grundlage für transparente Unternehmenssteuerung, fundierte Planung und nachhaltiges Wachstum – unabhängig davon, ob Sie bereits datengetrieben arbeiten oder erst am Anfang Ihrer BI-Reise stehen.

Was SAP Hana / SAP R3 als ERP-System bereits leistungsstark macht
Mit seinen ERP-Systemen ermöglicht SAP eine einheitliche, zentrale Prozesssteuerung über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg. Geschäftsprozesse werden innerhalb einer gemeinsamen Systemlandschaft abgebildet, wodurch:
- Daten konsistent erfasst werden.
- Abläufe standardisiert gesteuert werden.
- eine stabile Grundlage für operative Prozesse geschaffen wird.
Typische Stärken von SAP als ERP-System sind darüber hinaus:
- Modulare Struktur: Verschiedene Unternehmensbereiche werden in separaten Modulen organisiert, die dennoch miteinander verbunden arbeiten.
- Hohe Datenkonsistenz: Informationen werden zentral erfasst und systemweit einheitlich verarbeitet.
- Standardreports: Vordefinierte Auswertungen unterstützen operative Entscheidungen und schaffen Transparenz im Tagesgeschäft.
- Stabile Unternehmensprozesse: Wiederkehrende Abläufe lassen sich standardisieren, automatisieren und zuverlässig steuern.
Durch diese Eigenschaften bildet SAP in vielen Unternehmen das operative Rückgrat für zentrale Geschäftsprozesse und liefert eine umfangreiche Datenbasis für weitere Analysen.
Was Abas als ERP-System auch ohne BI gut umsetzt
Das ERP-System Abas ist operativ ausgerichtet und bildet zentrale Unternehmensprozesse zuverlässig ab. Abas ist darauf ausgelegt, das Tagesgeschäft effizient zu steuern, wobei:
- Daten entlang definierter Abläufe strukturiert erfasst werden
- Eine hohe Datenkonsistenz im laufenden Betrieb entsteht
Diese strukturierte Datengrundlage ist eine wichtige Voraussetzung für stabile Prozesse und nachvollziehbare Abläufe im Unternehmen.
Typische Eigenschaften von Abas im operativen Einsatz sind:
- Modulbasierte Organisation: Daten entstehen innerhalb klar abgegrenzter Funktionsbereiche und sind eng an die jeweiligen Prozesse gekoppelt.
- Standardisierte Reports: Vordefinierte Auswertungen ermöglichen eine schnelle Übersicht im Tagesgeschäft – etwa zu Auftragsstatus oder offenen Posten.
- Prozessunterstützung: Abas beantwortet in erster Linie konkrete, vordefinierte Fragestellungen und unterstützt die direkte Steuerung operativer Abläufe.
Wo stößt die ERP-Software von SAP an ihre Grenzen?
- bereichsübergreifende Analysen zu erstellen
- Daten in einen gemeinsamen analytischen Kontext zu bringen
- Reporting, Datenaufbereitung und Auswertungen effizient durchzuführen
Weitere Limitierungen zeigen sich unter anderem in folgenden Bereichen:
- Komplexe Datenmodelle: Die Strukturen innerhalb von SAP sind technisch anspruchsvoll und für Fachabteilungen oft schwer eigenständig auszuwerten.
- Excel-Exporte: Viele Analysen werden manuell nach Excel exportiert und dort weiterverarbeitet.
- Eingeschränkte Visualisierung: Standardreports bieten häufig nur begrenzte Möglichkeiten zur grafischen und interaktiven Darstellung.
- Fehlende Echtzeit-Konsolidierung: Daten aus unterschiedlichen Bereichen stehen nicht automatisch in einer zentral zusammengeführten Sicht bereit.
Des Weiteren lassen sich externe Systeme oder weitere Datenquellen häufig nur mit zusätzlichem Aufwand integrieren.
Wo gerät die ERP-Software Abas an ihre Grenzen?
Eine der größten Herausforderungen liegt in der modulbezogenen Speicherung selbst, denn so entstehen häufig Datensilos. Als ERP-System kann Abas nicht ohne zusätzliche Maßnahmen bereichsübergreifende Auswertung erstellen, denn die relevanten Informationen sind nicht ausreichend miteinander verknüpft.
Weitere Limitierungen zeigen sich unter anderem in folgenden Punkten:
- Manuelle Auswertungen: Analysen erfordern häufig Exporte, beispielsweise nach Excel, was zeitaufwendig ist und Fehlerquellen erhöht
- Keine konsolidierte Echtzeit-Sicht: Daten sind zwar aktuell, stehen aber nicht automatisch in einer zentral zusammengeführten Form zur Verfügung
- Komplexe Datenstrukturen: Fachabteilungen stoßen bei eigenständigen Auswertungen schnell an technische Grenzen
- Eingeschränkte Visualisierung: Informationen werden überwiegend tabellarisch dargestellt, wodurch Zusammenhänge schwer erkennbar sind
Mit einem ERP-System wie Abas bleibt der Blick stark auf einzelne operative Prozesse beschränkt, während Ursachenanalysen oder Prognosen kaum ohne Business-Intelligence-Lösungen möglich sind.
Wie wird SAP mit Business Intelligence zur zentralen Datenplattform?
Wann ist eine BI-Beratung sinnvoll?
Mit SAP soll bereits eine „Single Source of Truth“ geschaffen werden, auf der Unternehmen ihre Analysen aufbauen können. In der Praxis gelingt dies jedoch häufig erst durch eine gezielte Datenintegration. Erweitern Sie Ihr SAP ERP-System um eine Business-Intelligence-Lösung, werden:
- Informationen aus verschiedenen SAP-Modulen zusammengeführt
- Alle nötigen Datenquellen harmonisiert
- Ihre Daten in einer separaten Analyseumgebung bereitgestellt
Typische Bestandteile der Qlik Data Integration sind unter anderem:
- Zusammenführung von SAP- und Non-SAP-Daten in einer zentralen Analyseplattform
- Vereinheitlichung unterschiedlicher Datenstrukturen und Kennzahlen
- Transformation operativer Rohdaten in analysierbare Modelle
- Automatisierte Datenprozesse durch ETL-Workflows.
Eine Business Intelligence Beratung ist immer dann sinnvoll, wenn Unternehmen ihre Entscheidungsprozesse professionalisieren und ihre Daten strategisch nutzen möchten. Dies tritt besonders in Phasen des Wachstums auf, wenn die Komplexität der Unternehmenssteuerung steigt. Transparente und verlässliche Auswertungen sind besonders bei diesen Punkten unerlässlich:
- neue Standorte
- zusätzliche Geschäftsbereiche
- steigende Datenmengen
- Internationalisierung
- Einführung neuer ERP- oder SAP-Systeme
Auch bei einer Controlling-Neuausrichtung, Unternehmensübernahme oder bei umfassenden Digitalisierungsprojekten wird typischerweise zunächst eine Beratung für die passende BI-Strategie gehalten.
Automatisierte SAP-Dashboards und Self-Service Analytics
Moderne BI-Lösungen ermöglichen es, die SAP-Daten Ihrer ERP-Systeme zentral aufzubereiten und in übersichtlichen Dashboards bereitzustellen. Statt statischer Tabellen oder manueller Excel-Auswertungen entstehen interaktive Analyseoberflächen, die:
- unterschiedliche Unternehmensbereiche miteinander verbinden
- komplexe Zusammenhänge verständlich visualisieren
- Fachabteilungen schnell und unabhängig operieren lassen
Typische Vorteile automatisierter Dashboards sind unter anderem:
- zentrale Übersicht über KPIs und Geschäftsprozesse
- Echtzeit- beziehungsweise Near-Realtime-Auswertungen aktueller Unternehmensdaten
- individuelle Filter- und Analyseoptionen für unterschiedliche Fachbereiche
- regelmäßige Bereitstellung standardisierter Reportings
Die Bausteine moderner BI: Qlik Sense und talend
Moderne BI- und Integrationslösungen schaffen die technische Grundlage, um SAP-Daten effizient aufzubereiten und für Analysen nutzbar zu machen. Dabei übernehmen unterschiedliche Systeme jeweils spezifische Aufgaben innerhalb der Daten- und Analyseprozesse.
Qlik Sense unterstützt Unternehmen dabei insbesondere, wenn große Datenmengen analysiert und visualisiert werden sollen. Typische Einsatzbereiche sind:
- interaktive Dashboards und moderne Visualisierungen
- flexible Analysen großer SAP-Datenmengen
- Self-Service BI für Fachabteilungen
- intuitive Nutzung und individuelle Analyseoptionen
Bei Qlik talend Cloud werden vor allem Aufgaben im Bereich Datenintegration und ETL-Prozesse übernommen. Dazu gehören:
- Zusammenführung von SAP- und Non-SAP-Datenquellen
- automatisierte Datenaufbereitung und Transformation
- Vereinheitlichung unterschiedlicher Datenstrukturen
- Verbesserung von Datenqualität und Konsistenz
- Aufbau stabiler und skalierbarer Datenprozesse
Welche Vorteile bietet BI für SAPs ERP-Systeme konkret?
Einer der größten Vorteile moderner Business-Intelligence-Lösungen liegt in transparenten und konsistenten KPIs. Werden Daten aus unterschiedlichen SAP-Modulen und weiteren Systemen zentral zusammengeführt, entstehen:
- einheitliche Kennzahlen
- eine unternehmensweite Datengrundlage
- transparente Analysen über alle Unternehmensbereiche hinweg
Zusätzliche Vorteile moderner BI-Lösungen für SAP sind unter anderem:
- Konsolidierte Unternehmenssicht: Informationen aus verschiedenen Bereichen werden zentral zusammengeführt.
- Bessere Datenqualität: Daten werden harmonisiert, bereinigt und konsistent verarbeitet.
- Echtzeit-Analysen: Aktuelle Unternehmensdaten stehen schneller für Analysen und Entscheidungen bereit.
- Skalierbare Analyseumgebung: BI-Lösungen wachsen flexibel mit steigenden Datenmengen und neuen Anforderungen mit.
Wann lohnt sich BI für das ERP-System Abas besonders?
Business Intelligence lohnt sich immer dann als zusätzlicher Hebel, wenn Sie Ihre Daten zwar einsehen, aber nicht effizient nutzen können. Dabei sind übergreifende Analysen in vielen Situationen zunehmend relevant:
- Wachsendes Unternehmen: Mit steigender Unternehmensgröße nehmen Datenmenge und Prozesskomplexität zu – manuelle Auswertungen stoßen schnell an ihre Grenzen
- Komplexe Produktion: Mehrstufige Fertigungsprozesse, viele Abhängigkeiten und variable Durchlaufzeiten erfordern eine ganzheitliche Transparenz
- Mehrere Systeme im Einsatz: Neben Abas existieren oft weitere Datenquellen wie CRM- oder externe Systeme, die nicht automatisch verknüpft sind
- Digitalisierungsinitiativen: Im Zuge von Modernisierung und datengetriebenen Strategien wächst der Bedarf nach zentralen, konsistenten Analysen
Wann lohnen sich BI-Erweiterungen für SAP ERP-Systeme besonders?
Arbeiten Sie mit komplexen Unternehmensstrukturen oder mehreren Standorten gleichzeitig? Dann lohnt es sich, Ihr SAP ERP-System mit moderner BI zu optimieren und zu erweitern. Besonders relevant wird BI im SAP-Umfeld unter anderem bei:
- S/4HANA-Migrationen und Modernisierungsprojekten
- hohem Reporting-Aufwand in verschiedenen Fachbereichen
- Management-Reporting und unternehmensweiten KPI-Dashboards
- Digitalisierungsstrategien und datengetriebenen Entscheidungen
- der Integration zusätzlicher Non-SAP-Systeme und Datenquellen
Die Umsetzung: Wie Sie von Abas-Daten zum Dashboard kommen
Das Ziel eines strukturierten, interaktiven Dashboards ist es, eine stabile und gleichzeitig flexible Analyseumgebung zu schaffen. Diese kann sich an den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens orientieren und umfasst meistens die folgenden Schritte:
- bestehende Systeme analysieren: Zu Beginn wird geprüft, welche Daten in Abas und weiteren Systemen vorhanden sind, wie diese strukturiert sind und welche Anforderungen an die spätere Auswertung bestehen
- Daten integrieren: Die relevanten Daten werden extrahiert, zusammengeführt und in eine zentrale BI-Plattform überführt, sodass eine konsistente Datenbasis entsteht
- Dashboard entwickeln: Auf Grundlage der definierten KPIs werden interaktive Dashboards entwickelt, die unterschiedliche Perspektiven auf die Daten ermöglichen und gezielt auf die Bedürfnisse der Fachbereiche zugeschnitten sind
- Rollout & Nutzung: Die fertigen Lösungen werden im Unternehmen ausgerollt, in bestehende Prozesse integriert und von den Mitarbeitenden genutzt – häufig begleitet durch Schulungen und kontinuierliche Optimierung
Nach der Qlik Data Integration Ihrer Daten und der Freigabe des Dashboards werden die Prozesse weiterhin überwacht und angepasst.
Ihr Partner für SAP ERP-Systeme und BI-Lösungen
Um das volle Potenzial Ihrer SAP ERP-Systeme auszuschöpfen, kommt es nicht nur auf die richtige Technologie an, sondern vor allem:
- auf eine durchdachte Umsetzung
- ein tiefes Verständnis für Daten- und Geschäftsprozesse
- eine skalierbare und zukunftssichere BI-Architektur
Als erfahrener Qlik-Berater unterstützt effeqt Unternehmen dabei, eben diese leistungsfähigen BI-Architekturen aufzubauen und bestehende SAP-Systeme sinnvoll zu ergänzen.
Referenz: BI-Reporting im SAP-Umfeld bei BHS Corrugated
Wie leistungsfähig die Erweiterung bestehender ERP- und Unternehmenssysteme durch moderne BI sein kann, zeigt das Beispiel BHS Corrugated. Der Maschinen- und Anlagenbauer stand vor der Herausforderung, das Reporting deutlich zu modernisieren: Statt manueller Excel-Listen, PDF-Reports und einzelner Auswertungen sollte eine skalierbare, datenbankgestützte BI-Lösung entstehen.
Gemeinsam mit effeqt wurde der Aufbau einer Qlik-basierten Reporting-Landschaft gestartet. Die Grundlage bildeten unter anderem Kennzahlen aus Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand, Projektlisten und verlorenen Projekten. Aus einem ersten Proof of Concept entwickelte sich eine umfassende BI-Architektur, die heute in nahezu allen Fachbereichen und an internationalen Standorten eingesetzt wird.
Besonders relevant im SAP-Umfeld: Bei BHS Corrugated werden Daten aus SAP sowie weiteren Systemen wie Atlassian Jira, Andtek Telefonsoftware, iCorr® und CCH Tagetik angebunden. Dadurch entstehen integrierte Auswertungen entlang zentraler Geschäftsprozesse – vom Controlling über Sales und Rechnungswesen bis hin zu Customer Service, Supply Chain, Produktion, HR und IT.
Das Ergebnis ist eine moderne BI-Plattform, mit der mehrere hundert Anwender weltweit effizient arbeiten können. Fachbereiche erhalten gezielt die Informationen, die sie für ihre Aufgaben benötigen – performant, berechtigungsgesteuert und deutlich flexibler als mit klassischen Standard-Reports.

FAQ zum ERP-System von SAP
SAP-Reporting konzentriert sich vor allem auf standardisierte operative Auswertungen innerhalb einzelner Prozesse oder Module. Business Intelligence geht deutlich weiter und ermöglicht bereichsübergreifende Analysen sowie die Zusammenführung verschiedener Datenquellen. Während klassische SAP-Reports häufig statisch aufgebaut sind, bieten BI-Lösungen interaktive Dashboards, flexible Filtermöglichkeiten und visuelle Analysen. Zusätzlich lassen sich historische Entwicklungen, Trends und Zusammenhänge deutlich besser erkennen, wodurch datengetriebene Entscheidungen im gesamten Unternehmen unterstützt werden.
Ja, moderne BI- und Integrationslösungen ermöglichen die Anbindung verschiedener Cloud-Systeme an SAP. Dabei können beispielsweise CRM-Systeme, Cloud-Plattformen, externe Datenquellen oder weitere Fachanwendungen integriert werden. Über Schnittstellen und ETL-Prozesse werden die Daten zusammengeführt, harmonisiert und zentral für Analysen bereitgestellt. Dadurch entsteht eine konsistente Datenbasis über unterschiedliche Systeme hinweg. Besonders im Zuge von Digitalisierung und hybriden IT-Landschaften gewinnt die Integration von Cloud-Systemen im SAP-Umfeld zunehmend an Bedeutung.
Für den erfolgreichen Einsatz von BI-Lösungen im SAP-Umfeld sind vor allem eine strukturierte Datenbasis und klare Anforderungen an Analysen und Kennzahlen wichtig. Deshalb sollte zuvor definiert werden, welche Informationen notwendig sind und welche Prozesse ausgewertet werden sollen. Zusätzlich spielt die Qualität der vorhandenen Daten eine wichtige Rolle, da konsistente Daten die Grundlage für aussagekräftige Analysen bilden. Technisch werden außerdem geeignete Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten benötigt, um SAP-Daten mit weiteren Systemen zusammenzuführen und zentral bereitzustellen. Dies kann zum Beispiel durch den zertifizierten Qlik SAP Connector erfolgen.
Bei einer BI-Erweiterung für SAPs ERP-Systeme hängen Preise stark von den individuellen Anforderungen eines Unternehmens ab. Einflussfaktoren sind unter anderem die Anzahl der Datenquellen, der Umfang der Datenintegration, gewünschte Dashboards sowie die Komplexität der bestehenden Systemlandschaft. Zusätzlich spielen Themen wie ETL-Prozesse, Datenmodellierung oder die Anzahl der Nutzer eine Rolle. Entscheidend ist dabei jedoch weniger die reine Investition als vielmehr der langfristige Mehrwert durch automatisierte Reports, bessere Datenqualität und fundierte Unternehmensentscheidungen.
SAP eignet sich insbesondere für Unternehmen mit komplexen Geschäftsprozessen, großen Datenmengen oder mehreren Unternehmensbereichen. Vor allem mittelständische Unternehmen und Konzerne nutzen SAP, um Prozesse aus Bereichen wie Finance, Einkauf, Produktion, Vertrieb oder Logistik zentral zu steuern. Durch den modularen Aufbau lässt sich das ERP-System flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Auch Unternehmen mit internationalen Standorten, umfangreichen Lieferketten oder hohen Anforderungen an Datenkonsistenz profitieren von einer zentralen SAP-Systemlandschaft.
SAP verarbeitet Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus unterschiedlichen Fachbereichen. Dazu gehören unter anderem Finanzdaten, Informationen aus Einkauf und Vertrieb, Produktionsdaten, Lagerbestände oder HR-Daten. Zusätzlich verarbeitet SAP sowohl Bewegungsdaten aus operativen Prozessen als auch Stammdaten zu Kunden, Produkten oder Lieferanten. Dadurch entsteht eine zentrale Datenbasis, die zahlreiche Geschäftsprozesse miteinander verbindet und als Grundlage für operative Steuerung sowie strategische Analysen dient.
SAP ERP bezeichnet die klassischen ERP-Lösungen von SAP zur Steuerung zentraler Unternehmensprozesse. SAP S/4HANA ist dagegen die modernisierte ERP-Generation von SAP, die auf der In-Memory-Datenbank SAP HANA basiert. Dadurch können Daten deutlich schneller verarbeitet und Analysen in nahezu Echtzeit durchgeführt werden. Zusätzlich bietet SAP S/4HANA modernisierte Oberflächen, vereinfachte Datenstrukturen und stärkere Cloud-Integration. Viele Unternehmen nutzen die Migration auf S/4HANA gleichzeitig als Anlass, bestehende Reporting- und BI-Strukturen zu modernisieren.
